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Jõuluoratoorium - Weihnachtsoratorium 2008 / 2010

8. - 14. Dezember 2010
Jõuluoratoorium / Weihnachtsoratorium 2010 in Estland


Im Dezember 2008 führte TEMPORAL mit dem NOORUS - Chor aus Tallinn das Weihnachtsoratorium Jõuluoratoorium des estnischen Komponisten Urmas Sisask unter anderem in der Stadtkirche Müllheim auf. Über 800 Besucher waren begeistert - ein unvergessliches Ereignis auch für NOORUS und TEMPORAL.
Die Konzerte in Basel/Birsfelden und Mulhouse an den Folgetagen waren weitere Stationen der Konzertreihe im Herzen Europas.Die Kontakte zu Noorus wurden im vergangenen Jahr weiter gepflegt. Der estnische Chor war begeistert von seinem einwöchigen Aufenthalt in Müllheim, von der Herzlichkeit, mit der er hier nicht nur vom Chor, sondern auch von Seiten der Bevölkerung aufgenommen wurde.
Dieses Jahr nun nimmt TEMPORAL die Einladung von NOORUS wahr und reist im Advent nach Estland zu einer Fortsetzung der Partnerschaft in drei Konzerten in der Hauptstadt Tallinn, der südestnischen Universitätsstadt Tartu und dem mondänen Seebad Pärnu!
Die Motivation bei TEMPORAL ist groß: Obwohl fast alle Familie haben, berufstätig sind und die Reise in den Advent fällt, sind die Anmeldungen für Tallinn zahlreich. Begleitet wird der Chor während der einwöchigen Reise auch von Freunden und Gönnern.
Ebenso wie bei den Konzerten 2008 werden an den Konzerten jeder Chor sein Können mit 4...5 Stücken zeigen. Dann werden die Chöre und ein deutsch-estnisches Orchester mit dem grandiosen Jõuluoratoorium von Urmas Sisask das Publikum in seinen Bann ziehen.

Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts

Temporal in Tallinn

Der Chor Temporal im winterlichen Tallinn

Auftritte mit dem Noorus Chor und eine erneute Aufführung des estnischen Weihnachtsoratoriums von Urmas Sisask.

Der Chor Temporal reiste im Advent für eine Woche in die estnische Hauptstadt Tallinn. Dazu hatte der Noorus Chor nach der gemeinsamen Aufführung von Urmas Sisaks Weihnachtsoratorium in Müllheim, Basel und Mulhouse im Advent 2008 eingeladen. Denn das Oratorium sollte auch noch einmal gemeinsam im Land des Komponisten aufgeführt werden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Bereits im Frühjahr 2010 hätten die recht umfangreichen Vorbereitungen begonnen. Für die Unterstützung wurden das Auswärtige Amt und das Goethe-Institut sowie Sponsoren gewonnen.

Nicht nur musikalisch, sondern auch auf die winterlichen Temperaturen eingestimmt, traten am 8. Dezember Chor und Projektsänger unter der Leitung von Professor Thomas Wiedenhofer sowie Freunde und Gönner die Reise nach Tallinn an.
Die Besucher aus dem Markgräflerland wurden von Mitgliedern des Noorus Chores herzlich in Empfang genommen. Großzügigerweise wurde für Ausflüge ein Bus zur Verfügung gestellt. In der Universität des märchenhaft verschneiten Tallinn ging es an die erste gemeinsame Probe zusammen mit dem Noorus und dem Universitätschor der Stadt. Ausklingen ließ man den Tag in einem urigen Bräuhaus in Tallinns beschaulicher Altstadt.

Zu den Freizeitvergnügen gehörten Besuche des Weihnachtsmarktes auf dem berühmten Rathausplatz des mittelalterlichen Tallinn, das zusammen mit dem finnischen Turku 2011 Kulturhauptstadt ist.
Das erste Konzert stand in der Methodistenkirche Tallinns auf dem Programm, bei dem außer Temporal und dem Noorus Chor, geleitet von Dirigent Raul Talmar, der Tallinna Ülikooli Kammerkoor auftrat. Der Kammerchor der Universität, dirigiert von Merike Aarma, zeichnet sich ebenso wie der Noorus Chor durch hervorragende Intonationssicherheit und sensible Klangdifferenzierung aus. Im Anschluss präsentierten Temporal und Thomas Wiedenhofer, musikalisch hervorragend nuanciert, ein Weihnachtsprogramm mit traditionellen Weihnachtsliedern unterschiedlichen Ursprungs. Den Höhepunkt des Konzerts bildete die gemeinsame Aufführung des Jõuluoratorium für Chor, Solisten und Orchester, bei dem Temporal-Konzertpianistin Sonja Hänig mitspielte. Die Sopranpartie sang wie bereits 2008 die aus Tallinn stammende Maris Liloson, die im Markgräflerland auch durch die Opernaufführung im Lütschenbacher Steinbruch bekannt wurde.

Am Tag darauf folgte ein Konzert in der Friedenskirche in Nõmme, einem Vorort Tallinns. Überraschend war der Komponist des Jõuluoratooriums, Urmas Sisask, persönlich anwesend. Sisask ist einer der bekanntesten und beliebtesten estnischen Komponisten, der in der lebendigen Chorszene Estlands mit zahlreichen Werken vertreten ist. Zum Abschluss der Konzertveranstaltungen wurde in einem Irish Pub in der Altstadt gemeinsam mit den Dirigenten und Komponisten lange und ausgiebig gefeiert, auch Gastgeschenke wurden verteilt. Neben einer großen Auswahl aus Müllheims Weinkellern hatte Temporal als besondere Erinnerung Bildbände vom Markgräflerland als Präsent im Gepäck, die von der Stadt gestiftet worden waren.

Mit Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen und privaten Erkundungstouren durch Tallinn hat der Chor Temporal die verbleibenden zwei Tage verbracht. Die Reise wird den Teilnehmern im Gedächtnis bleiben. Die Zusammenarbeit mit dem Noorus Chor soll bestehen bleiben.

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Letzte Änderung am Samstag, 9. April 2011 um 10:28 Uhr.