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Suchbegriff: Temporal Müllheim
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Badische Zeitung / 15.11.2011
Modern, leicht und doch fulminant Der Chor Temporal begeistert bei seinem Jahreskonzert in der Britzinger Johanniskirche.
Mit fulminanten Vorträgen und einer reizvollen Liebesgeschichte begeisterte Temporal beim Konzert in der Johanniskirche. Foto: Bianca Flier
MÜLLHEIM-BRITZINGEN.
Umjubelt von den zahlreichen Gästen wurde der Chor Temporal bei seinem Jahreskonzert in der Britzinger Johanniskirche am Samstag. Unter dem Motto "Tea Time" präsentierte das Ensemble unter der souveränen Leitung von Thomas Wiedenhofer bekannte Jazzstandards, aber auch deutsche Lieder mit spannenden Texten in ansprechenden Vertonungen. Hauptsächlich in grandioser A-capella-Manier, aber auch mit einfühlsamem Touch begleitet von Sonja Hänig am Klavier, überzeugte der Chor Temporal in jedem einzelnen Vortrag. Die lupenreine Intonation, der Drive, die spezifische Dynamik, welche diese Art Musik verlangt alles war im perfekten Maß vorhanden.
Eine besonders hübsche Idee wurde dabei realisiert: Statt einer Moderation erzählte Sängerin Sabine die Liebesgeschichte von Hanna und Paul ein Plot, der sich entlang der Darbietungen mal sentimental, mal dramatisch, dann wieder mit einem Schuss Melancholie entwickelte. Ganz im Sinne moderner, leicht unterkühlter Romantik.
Den musikalischen Auftakt machte der Chor mit einem A-capella-Arrangement von "Let me entertain you" ein furioser Einstieg in einen Abend, der für die Freunde moderner Chormusik einen Ohrenschmaus darstellte. Es folgten Standards wie "Ain t misbehavin", "Blue Skies", "Keep it hot" und "The Continental". Fetzig oder betont soft, piano oder forte bei diesen Vorträgen sprang der Funke über. Aber auch die deutschen Lieder wie "Parkplatzregen", "Saunatango" und "Jetzt ist Sommer" kamen hervorragend beim Publikum an. Zur Programmhalbzeit stand es allerdings um das Liebespaar Hanna und Paul nicht mehr gut, und so schloss dieser erste Zyklus mit dem "Lied vom Scheitern".
In der Pause gab es dann nicht nur "Tea for two", sondern Tee für das gesamte Publikum zum Aufwärmen. Doch obwohl der Hausherr, Pfarrer Arnold Glitsch-Hünnefeld, angekündigt hatte, dass die Heizung in der Kirche nicht recht funktioniere, war den meisten bei der tollen Vorträge auch so warm ums Herz geworden. Und die Begeisterung setzte sich nach der Pause fort, als weitere Standards wie "Satin Doll", "Puttin" on the Ritz", "Smoke gets in your eyes" und "Over the Rainbow" erklangen.
Obwohl die Hörer zeitweilig um Hanna und Paul bangten, gab es zum Schluss doch noch ein Happy End, das mit einer wundervollen Darbietung von "Close to you" besiegelt wurde.
Nach diesem Konzert verließen die Hörer die Kirche trotz der Kälte der Mondnacht draußen sehr beschwingt. Wie hätte es auch anders sein können, nachdem bei "Blue Moon" die Liebenden sich endlich für immer gefunden hatten. Nicht nur ein schönes modernes Märchen, sondern auch ein fulminantes Konzert ging damit zu Ende.
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Temporal ist erwachsen geworden
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Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung (05. Oktober 2010). von: Sabine Model Reise durch die Geschichte: 20 Revival-Songs aus 20 Jahren seines Bestehens präsentierte der Chor in der Martinskirche.

Mit Freude am Gesang, guter Technik und seinem Repertoire ersang sich der Chor Temporal beim Jubiläumskonzert Standing Ovations. Foto: Model
MARKGRÄFLERLAND. Wie ein spanischer Wirbelsturm durchzog der Markgräfler Chor Temporal die Martinskirche. Zu seinem 20. Geburtstag gab es 20 Revival-Songs. Im kämpferischen schwarz-roten Outfit mit goldenen Stimmen gaben sich die Sängerinnen und Sänger ihrer spürbaren Freude am Gesang hin. Vier der fünf Dirigenten, die zwei Jahrzehnte prägten, konnte persönlich gedankt werden, bevor es einen Geburtstagsempfang gab, der wie die Musik vom Feinsten war.
Der Chor ist in der Szene der Gospels und Popsongs, des Latin- und Jazz-Sounds zu Hause. Als Intro wählte er allerdings den Hurrikan-Song "Temporal" von Helmfried Röder. Denn im Leben von Temporal gab es außer Sonnenschein auch ziemlich heftige Turbulenzen. Als der damalige Jugendreferent des Untermarkgräfler Sängerbundes, Achim Frey, den Jugendchor mit elf Aktiven installierte, stieß das nicht auf uneingeschränkte Zustimmung. Doch im Dezember 1990 fand das erste Konzert in der Martinskirche statt.
Das Medley "California Dreamin " erinnerte an diese Zeit. Vor dem inneren Auge der Zuhörer erstanden nicht nur mit "Monday, Monday" die späten 60er und frühen 70er Jahre. Die besondere Rhythmik brach sich in "Blue Skies" Bahn. In der Ära Frey wurde ebenso das Tango-Lied "Oh, Fräulein Grethe" einstudiert, das immer noch lustvoll schmachtend über die Lippen kam. Neben dem warmen, natürlichen Klang des pointiert-rhythmischen Welthits "Birdland", hatte sich die stimmlich ambitionierte Soul-Gemeinschaft ebenfalls dem Musical gewidmet: "Wenn ich einmal reich wär ." Bei der bekannten Ballade "My Funny Valentine" aus dem Broadway-Musical "Babes in Arms" hat Frey ein Klavier-Solo eingebaut, das Thomas Barth ausführte.
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20 Jahre, 20 Songs - 2. Oktober 2010, Müllheim
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Konzertbilder1
Martinskirche Müllheim
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Programmheft * 20 Jahre - 20 Songs
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Der Chor Temporal im winterlichen Tallinn
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04. Januar 2011 Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.
Auftritte mit dem Noorus Chor und eine erneute Aufführung des estnischen Weihnachtsoratoriums von Urmas Sisask.
 Der Chor Temporal reiste im Advent für eine Woche in die estnische Hauptstadt Tallinn. Dazu hatte der Noorus Chor nach der gemeinsamen Aufführung von Urmas Sisaks Weihnachtsoratorium in Müllheim, Basel und Mulhouse im Advent 2008 eingeladen. Denn das Oratorium sollte auch noch einmal gemeinsam im Land des Komponisten aufgeführt werden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Bereits im Frühjahr 2010 hätten die recht umfangreichen Vorbereitungen begonnen. Für die Unterstützung wurden das Auswärtige Amt und das Goethe-Institut sowie Sponsoren gewonnen.
Nicht nur musikalisch, sondern auch auf die winterlichen Temperaturen eingestimmt, traten am 8. Dezember Chor und Projektsänger unter der Leitung von Professor Thomas Wiedenhofer sowie Freunde und Gönner die Reise nach Tallinn an. Die Besucher aus dem Markgräflerland wurden von Mitgliedern des Noorus Chores herzlich in Empfang genommen. Großzügigerweise wurde für Ausflüge ein Bus zur Verfügung gestellt. In der Universität des märchenhaft verschneiten Tallinn ging es an die erste gemeinsame Probe zusammen mit dem Noorus und dem Universitätschor der Stadt. Ausklingen ließ man den Tag in einem urigen Bräuhaus in Tallinns beschaulicher Altstadt.
Zu den Freizeitvergnügen gehörten Besuche des Weihnachtsmarktes auf dem berühmten Rathausplatz des mittelalterlichen Tallinn, das zusammen mit dem finnischen Turku 2011 Kulturhauptstadt ist. Das erste Konzert stand in der Methodistenkirche Tallinns auf dem Programm, bei dem außer Temporal und dem Noorus Chor, geleitet von Dirigent Raul Talmar, der Tallinna Ülikooli Kammerkoor auftrat. Der Kammerchor der Universität, dirigiert von Merike Aarma, zeichnet sich ebenso wie der Noorus Chor durch hervorragende Intonationssicherheit und sensible Klangdifferenzierung aus. Im Anschluss präsentierten Temporal und Thomas Wiedenhofer, musikalisch hervorragend nuanciert, ein Weihnachtsprogramm mit traditionellen Weihnachtsliedern unterschiedlichen Ursprungs. Den Höhepunkt des Konzerts bildete die gemeinsame Aufführung des Jõuluoratorium für Chor, Solisten und Orchester, bei dem Temporal-Konzertpianistin Sonja Hänig mitspielte. Die Sopranpartie sang wie bereits 2008 die aus Tallinn stammende Maris Liloson, die im Markgräflerland auch durch die Opernaufführung im Lütschenbacher Steinbruch bekannt wurde.
Am Tag darauf folgte ein Konzert in der Friedenskirche in Nõmme, einem Vorort Tallinns. Überraschend war der Komponist des Jõuluoratooriums, Urmas Sisask, persönlich anwesend. Sisask ist einer der bekanntesten und beliebtesten estnischen Komponisten, der in der lebendigen Chorszene Estlands mit zahlreichen Werken vertreten ist. Zum Abschluss der Konzertveranstaltungen wurde in einem Irish Pub in der Altstadt gemeinsam mit den Dirigenten und Komponisten lange und ausgiebig gefeiert, auch Gastgeschenke wurden verteilt. Neben einer großen Auswahl aus Müllheims Weinkellern hatte Temporal als besondere Erinnerung Bildbände vom Markgräflerland als Präsent im Gepäck, die von der Stadt gestiftet worden waren.
Mit Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen und privaten Erkundungstouren durch Tallinn hat der Chor Temporal die verbleibenden zwei Tage verbracht. Die Reise wird den Teilnehmern im Gedächtnis bleiben. Die Zusammenarbeit mit dem Noorus Chor soll bestehen bleiben.
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Hier geht es zum Oratorium. Einfach auf das Bild klicken.
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Projekt 2010 / Oratorium-Reise Estland
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Email: temporal-chor[-a-t-]freenet.de.
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Letzte Änderung am Sonntag, 5. Februar 2012 um 17:37 Uhr.
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www.temporal.de
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